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Information zur Stundung und Verrentung

 Antrag auf Stundung herunterladen
 Ergänzung zum Antrag auf Stundung herunterladen
 Antrag auf Absetzung von der Abwassergebühr
 Antrag gem. § 45 Abwassersatzung - Niederschlag
 Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung (Stand: 11.12.2013)

Kürzlich haben Sie den Bescheid über den Abwasserbeitrag für Ihr Grundstück erhalten. Der Stadtrat der Stadt Lommatzsch hat am 18. Mai 2006 eine Stundungsrichtlinie beschlossen, um Ihnen gegebenenfalls die Zahlung zu erleichtern. Diese Richtlinie bildet die Grundlage für folgende Informationen.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Abwasserbeitrag innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beitragsbescheides zu zahlen, gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Stundung mit 6% Zinsen
2. zinslose Stundung für eigengenutzte Wohngrundstücke
3. zinslose Stundung für übergroße Wohngrundstücke
4. Stundung mit gestaffelten Zinsen
5. Verrentung

Mit Hilfe der Stundung kann die Zahlungsfrist verlängert oder eine Ratenzahlung vereinbart werden. Es kann des Weiteren ein Tilgungsplan festgelegt werden. Eine Stundung ohne Sicherheitsleistung ist bis zu vier Jahren nach Bescheiderstellung möglich. Dabei kann eine jährliche Prüfung der Voraussetzungen erfolgen.

Eine Stundung ist je nach den Einkommens-/Vermögensverhältnisse zinslos oder mit gestaffelten Zinsen bis zu 6% möglich.

Sofern keine Stundung in Frage kommt, kann die Beitragsschuld in eine Rente umgewandelt werden. Dies bedeutet, dass der Beitrag in maximal 10 Jahresraten gezahlt werden kann und die Restschuld mit 6,5 % verzinst wird.

Sobald Sie den Abwasserbeitragsbescheid bekommen haben und es Ihnen nicht möglich ist, diesen innerhalb eines Monats zu begleichen, ist es ratsam sofort mit den entsprechenden Formularen (im Rathaus oder unter www.lommatzsch.net erhältlich) einen Stundungsantrag zu stellen.

Die Stadtverwaltung wird nach der Antragsstellung die für Sie günstigste Variante der Stundung bzw. Ratenzahlung entsprechend der gesetzlichen Richtlinien ermitteln. Ihre Wünsche wollen wir dabei weitestgehend berücksichtigen.

Für die Ermittlung der Einkommens-/Vermögensverhältnisse sind Sie in der Nachweispflicht. Dafür können Sie die Einkommenssteuererklärung, Verdienstbescheinigungen oder Bescheide vorlegen. Zum Familiennettoeinkommen zählt das gesamte Einkommen aller im Haushalt lebenden Personen (z.B. Lohn, Gehalt, Rente, Ausbildungsvergütung, Unterhalt, Arbeitslosengeld).

Bestehende Kredite, welche Sie für den Erwerb des Grundstückes bzw. zur Modernisierung, Werterhaltung oder Instandsetzung aufgenommen haben, werden bei der Ermittlung ihres Einkommens berücksichtigt.

Ihr eigengenutztes Grundstück, nicht veräußerbare Wertgegenstände, Bausparverträge zur Sicherung der Hauskredite und Verträge zur staatlich geförderten Altersvorsorge zählen zum nicht verwertbaren Vermögen und sind für eine Stundung unerheblich.